Bodypainting
 
 
 
 
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Infos zum Body-Painting

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Die Kunst der Körperbemalung, besser bekannt unter dem englischen Begriff "Body-Painting", fasziniert die Menschheit bereits seit der Steinzeit. Damals diente sie im engeren Sinne nicht nur als Kriegsbemalung, sondern sollte auch vor bösen Geistern und Dämonen, vor Ungeziefer, Sonne und Krankheiten schützen.

Im weiteren Sinne hatte Body-Painting aber auch die Funktion der Körperkunst, die ihren Träger schmücken und verschönern sowie zudem seinen sozialen Status und die Stammeszugehörigkeit offenbaren sollte. Im Gegensatz zum Tattoo, das dauerhaft die Haut des Tätowierten ziert, bleibt Bodypainting nur temporär auf der Haut.

Ein weiterer Unterschied ist auch im modernen gesellschaftlichen Ansehen dieses Körperschmucks zu sehen. Während das Tätowieren sehr lange gegen sein aggressives "Bad Boy"-Image kämpfen musste, wurde Body-Painting fast unmittelbar als Kunstform begriffen.

Als Beispiele seien die Übernahme der orientalischen Hennabemalung als Ethno-Kunst in unsere Breiten (Demi Moore) oder die goldüberzogene Shirley Eaton aus dem James Bond-Klassiker "Goldfinger" genannt. Auch Robbie Williams sorgte in seiner nur aufgemalten Jeans für Aufsehen. Body-Painting gilt heutzutage als Kunst am Objekt Mensch, die immer mehr Interessierte zu Meisterschaften und Festivals lockt.

Im privaten Rahmen wird die Körperbemalung gerne für das Verschönern anlässlich besonderer Gelegenheiten wie Fasching, Partys, Zauberer oder Discobesuche eingesetzt. Hier übersteigt sie aber selten das Niveau eines aufwendigen Make-ups.

Die klassische Form des Body-Paintings, bei dem der gesamte menschliche Körper als Leinwand dient, gehört jedoch in die Domäne der wahren Körperkünstler. Sie verwenden dazu spezielle Farben, Supracolor- und Aquacolor-Farben, die in unterschiedlichen Techniken aufgetragen werden können.

Am beliebtesten ist die Airbrush-Technik, welche die Farbe mittels einer feinen Düse aufträgt, und die Schwammtechnik, die Schwämmchen und feine Pinsel als Auftragmedien für die Farben benutzt. Die Haut wird vor dem Farbauftrag gut entfettet und nach der Bemalung mit Talkumpuder bestreut, um diese zu fixieren. Häufig werden auch Special Effects wie fluoreszierende Farbe, Glitter oder Mastix für plastisches Zubehör eingesetzt.

 

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